Kieferorthopädie

Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne (Zahnfehlstellung).

Kieferorthopädie
Durch Fehlstellungen der Zähne können Schmutznischen entstehen, die mit der Zahnbürste nicht mehr gut erreicht werden können.

Die Kieferorthopädie befasst sich mit dem Erkennen, der frühzeitigen Vermeidung und der Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne (Zahnfehlstellung). Durch Fehlstellungen der Zähne können Schmutznischen entstehen, die mit der Zahnbürste nicht mehr gut erreicht werden können. Zudem haben vorstehende Zähne eine erhöhte Anfälligkeit für Karies, da diese nicht ausreichend durch den Speichel geschützt werden. Auch Zahnfleischentzündungen sind, bedingt durch die erschwerte Mundhygiene und die Mundatmung, wesentlich häufiger als bei einem korrekten Gebiss.

Durch Zahnfehlstellungen häufig ganzheitlichen Folgen durch Fehlbelastungen (Kiefergelenk) machen eine frühzeitiges Erkennen und bei Bedarf eine kieferorthopädische Behandlung notwendig.

Durch die frühzeitige Behandlung können Spätfolgen vermieden werden und das bei Behandlungsbedarf generelle Wachstum des Körpers ausgenutzt werden. Wir empfehlen eine regelmäßige jährliche Kontrolle spätestens ab dem 6. Lebensjahr. Aber auch kieferorthopädische Behandlungen im Erwachsenenalter und vor umfassenden Zahnersatz sind zum Teil sinnvoll und sollten nach ausgiebiger Planung durchgeführt werden.

Grundsätzlich können durch Früherkennung, Vorsorge und eine rechtzeitige Behandlung in vielen Fällen eine mehrere Jahre dauernde kieferorthopädische Korrektur ersparen. Schiefe Zähne und Kieferanomalien sind nicht immer angeboren. Rund die Hälfte aller Fehlstellungen ist vermeidbar und wird durch Karies sowie unzweckmäßige Flaschensauger und Nuckeln über das Säuglingsalter hinaus verursacht.